Diese Webseite wurde nicht für Internet Explorer 11 optimiert. Es stehen einige Funktionen nicht zur Verfügung und es kann zu Darstellungsproblemen kommen. Wir empfehlen Mozilla Firefox, Microsoft Edge oder Google Chrome.

Der REYHER-Praxistipp: Feuerverzinkte Verbindungselemente

REYHER_Praxistipp
REYHER_Praxistipp_Feuerverzinkte_Verbindungselemente

Sie wollen feuerverzinkte Verbindungselemente verbauen? Dabei sollten Sie wissen, dass für Außengewinde in der Regel das Toleranzfeld 6g/6h nach Feuerverzinkung und für Innengewinde das Toleranzfeld 6H zur Anwendung kommt. Dies sichert die Paarung und Austauschbarkeit von Verbindungselementen verschiedener Hersteller sowie die geforderte Tragfähigkeit. Aus Korrosionsschutzgründen sind jedoch häufig hohe Schichtdicken erforderlich. So beträgt die Schichtdicke für feuerverzinkte Verbindungselemente laut ISO 10684 mind. 40 µm.

Um die Gewindepassfähigkeit und damit die Schraubbarkeit nach dem Aufbringen des Überzugs zu gewährleisten, müssen vor dem Beschichten andere Toleranzfelder als beispielsweise bei blanken oder galvanisch verzinkten Schrauben und Muttern verwendet werden. Nach ISO 10684 gibt es hierfür zwei verschiedene Systeme (siehe Abbildung):

◾️ Schrauben mit Toleranzfeld 6g vor Feuerverzinkung in Kombination mit Muttern mit Gewindeübermaß 6AZ (typisch für das System HV-Schrauben)
ODER
◾️ Schrauben mit Toleranzfeld 6az vor Feuerverzinkung (Gewindeuntermaß) in Kombination mit Muttern Toleranzfeld 6H (typisch für alle feuerverzinkten Produkte außer HV)

Die Kombination von Schrauben mit Gewindeuntermaß (Kennzeichnung U) und Muttern mit Gewindeübermaß (Kennzeichnung Z) ist unbedingt zu vermeiden. Im Stahlbau sind daher nur Garnituren eines Herstellers zulässig.

Haben Sie hierzu Fragen oder benötigen zusätzliche Informationen? Sprechen Sie uns gerne an!

Diese Webseite verwendet Cookies. Einzelheiten hierzu finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Mit der weiteren Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Cookie-Verwendung einverstanden.